Sie sind hier: Startseite Therapieangebot Bedarfsorientierte Ernährung (BoE)

Bedarfsorientierte Ernährung (BoE)

Die Wirkung der Lebensmittel auf den menschlichen Organismus

Jedes Lebensmittel hat aufgrund seiner Zusammensetzung aus verschiedenen Inhaltsstoffen seine ganz spezielle Wirkung

Gewisse Lebensmittel haben eine gute Wirkung auf die Aktivität, sie stören dagegen die Regeneration und sind deshalb morgens besser geeignet. Andere Lebensmittel sind wichtig für die Regeneration, also abends zu empfehlen.

Jedes Übermass eines Stoffes bewirkt ein Ungleichgewicht

Gegenspieler gifDas heisst, es gibt unter den Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren und Fettsäuren sogenannte Gegenspieler.             

Gegenspieler und Synergisten

Es gibt Stoffe, die sich ergänzen, und auch Stoffe, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig stören oder ganz aufheben.

Neben vielen anderen, z.T. noch wenig erforschten Stoffen weiss man heute über die Wirkung von Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren recht gut Bescheid.

Die Wirkung

Die Wirkung eines Lebensmittels wird nach BoE-Erfahrung in erster Linie vom Verhältnis dieser Stoffe zueinander bestimmt und nicht von den Wirkstoffen, die im Lebensmittel durch Laboranalysen nachweisbar sind.

Wenn in einem Lebensmittel gleichzeitig mehrere Gegenspieler enthalten sind, wird die Wirkung vermindert oder aufgehoben.

Es gibt nicht einfach gesunde oder ungesunde Lebensmittel

So hat zum Beispiel ein Blumenkohl nicht immer dieselbe Wirkung. Der Boden, auf dem er gewachsen ist, Anbaumethode, Ernte, Transport, Lagerung, Verarbeitung und Zubereitungsart beeinflussen die Wirksamkeit entscheidend.

Ein Rindsplätzli hat nicht immer dieselbe Wirkung. Diese hängt u.a. davon ab, wie das Tier gehalten wurde. 

"Jung und verliebt oder alt und weise 
kann man auch von Luft und Liebe leben"

Listen können Anhaltspunkte zur Wirkung geben, aber nie die eigene Beobachtung ersetzen.

Welche Lebensmittel oder Stoffe im Moment sinnvoll sind, ist abhängig von vielen, sich ständig ändernden Faktoren. Lebenseinstellung und Lebensweise, Gesundheitszustand, Vererbung, Lebensalter, Geschlecht, momentane persönliche Stoffwechsellage, berufliche Tätigkeit, Freizeitaktivität, Tageszeit, Jahreszeit und Klimazone spielen eine wichtige Rolle und beeinflussen die Art des Nahrungsbedarfs.

Ernährung im Tagesrhythmus nach der Organuhr

Werden bei Auswahl und Zubereitung der Mahlzeiten die Aktivitäts- und Ruhezeiten der Organe mit einbezogen, wird weniger Energie für Stoffwechselvorgänge benötigt. Mehr dazu siehe LINK

Die Lebensumstände und Gewohnheiten haben sich im letzten Jahrhundert, nicht zuletzt durch die Entwicklung von neuen Technologien und durch die weltweite Mobilität, stark verändert. Ein Überdenken der Traditionen, ein Umdenken und Umgewöhnen, ein Anpassen an die neuen Umstände ist sinnvoll. Spätestens beim Auftreten von Krankheiten ist es Zeit, die Gewohnheiten zu ändern, denn Krankheiten sind Wegweiser, die uns zeigen, dass eine Veränderung der Gewohnheiten fällig ist. 

Auf den Lebensmittelinstinkt kann man sich nicht mehr immer ganz verlassen. So können Ernährungsmuster, z.B. der Zuckerkonsum und der Salzmangel, die Gelüste irreführen. Die Werbung der Lebensmittelindustrie, psychologisch wirksam eingesetzt, kann unnötige Wünsche schaffen.
Daher wird es immer wichtiger, mit Bewusstsein auf die momentanen Bedürfnisse zu achten und so einen neuen Lebensmittelinstinkt zu erwerben.

Lernen Sie, die Symptom-Sprache des Körpers zu erkennen

Lernen Sie frühzeitig mit der entsprechenden Ernährung zu reagieren. Damit nehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit selber in die Hand.

Jeder Mensch kennt und spürt sich selbst am besten und kann darum lernen zu entscheiden, was gerade nötig ist.

Mit günstigen Kombinationen von Lebensmitteln zur richtigen Zeit, mit einer Küchentechnik, die den Eigenschaften der z.T. empfindlichen Inhaltsstoffe Sorge trägt, kann die Lebenskraft wirkungsvoll unterstützt werden. Dadurch wird auch die Infektabwehr gestärkt und viele Krankheiten verschwinden erfahrungsgemäss von selbst.

Mehr darüber erfahren Sie in verschiedenen Kursen und als Einstieg im Kochbuch für Bedarfsorientierte Ernährung.

An dieser Stelle geht mein ganz herzlicher Dank an

Heinrich Tönnies

Heilpraktiker, Deutschland, Begründer der Bedarfsorientierten Ernährung.

Ich bin Heinrich Tönnies sehr dankbar für die jahrelange Erforschung und Vermittlung dieser besonderen Art von Ernährungszusammenhängen.

Aufgrund seiner Kenntnis von den Mittel­bildern der Mineralstoffe nach Dr. Schüssler und durch sehr genaues Studium und Beobachtung der Symptome konnte er den Zusammenhang zwischen den Wirkstoffen, wie sie der Wissenschaft bekannt sind (Mineralstoffe, Vitamine), und der Wirkung von Lebensmitteln herstellen. Er hat damit eine Mög­lichkeit geschaffen, einen erhöhten Bedarf ohne Laboruntersuchungen frühzeitig erkennen zu können.

Den Lebenslauf, autobiographisch verfasst 1987 von H. Tönnies, mit diesem LINK

Annemarie Schropp

Praxis für Stoffwechseltherapie, Bern.
Ihre jahrelangen Forschungen und Erfahrungen mit sehr vielen Patienten und Studenten haben meine Arbeit erst möglich gemacht.

Artikelaktionen