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Waren die Gurken schuld?

Zu viel Rohkost kann ungesund sein

Durchfall durch Kaliumüberschuss und Sommerdurchfall

Rohes Gemüse (Kalium) ohne entsprechende Mengen Salz (Natrium) führt zu einem Kalium-Natrium-Ungleichgewicht, was bei entsprechender Disposition (z.B. bei Nebennierenschwäche) zu wässriger Ausscheidung führt (zu einem Mittelbild Nr. 8 nach Dr. Schüssler). Dies kann sich sowohl als Durchfall wie auch als Schnupfen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Ödembildung im Gewebe etc. äussern, je nachdem, welche Schleimhäute am schwächsten sind und dadurch am ehesten reagieren.

Rohkost ohne Salz kann die Magensäure so stark verdünnen, dass die Verdauung für einige Zeit blockiert ist, was die Vermehrung von allfällig vorhandenen Bakterien in diesem Zeitraum sehr begünstigt.

Gurken und Peperoni

In der Bedarfsorientierten Ernährung wird empfohlen, Gurken und Peperoni NICHT mit tierischem Eiweiss zu kombinieren, vor allem abends nicht, wenn die Magensäure im Allgemeinen weniger stark ist (Organzeit). Dies gilt als Rat zur Vorbeugung von Eiweissfäulnis durch ungenügenden Abbau. Bei Eiweissfäulnis entstehen einerseits giftige Stoffwechselprodukte (Ammoniak), andererseits können sich schädliche Bakterien schneller vermehren. Beides führt zu einer Überbelastung der Entgiftungsfunktionen.

Saisongemüse

Gurken sind ein Sommergemüse und werden in unseren Breitengraden im Sommer reif, wenn der menschliche Organismus eigentlich durch die Sonnenbestrahlung schon genügend Vit.D aufgenommen haben könnte.

In der biologischen Landwirtschaft ist die erdefreie Produktion untersagt. Wer ökologisch und ökonomisch denkt, wird keine unzeitgemässen Hors-sol-Produkte kaufen.

Oft ist die Zubereitungsart entscheidend. Für die bessere Verträglichkeit können Gurken kurz mit Salz und etwas Olivenöl angedämpft werden, siehe Rezept unter Tipp des Monats

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