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Das grüne Blatt

Eisenaufnahme

Das grüne Blatt

Das grüne Blatt

Was steckt im grünen Blatt ?

Eisen, Kupfer, Folsäure, Vorstufen von Vit.A und Vit.K

Grüne Blätter haben eine regenerierende Wirkung, d.h. sie wirken eher kühlend und regen die Erholungsphase an.

Das Eisen

ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut. Es wird aus dem grünen Blatt aufgenommen und kommt nur zur Wirkung, wenn es mit einer genügend starken Magensäure aus dem Blatt herausgelöst wird. Das ist meist nur in der Magenzeit morgens, in Kombination mit Kochsalz, Zitrone und anregendem tierischem Eiweiss (auch Käse) möglich. Grosse Mengen grüne Blätter, vor allem gekocht, führen oft zu mehr oder weniger starken Magen- Darmstörungen und damit zu Eisenmangel.

Tipps und Tricks zur Anregung der Magensäure finden sie im BoE-Kochbuch.

Da der Eisenmangel weit verbreitet ist, lohnt es sich, über die morgendlichen Essgewohnheiten nachzudenken.

Kupfer

wirkt kühlend und ist wichtig für die Sauerstoffversorgung der Zellen, die Regulation des Durstzentrums, für Kunst und Kunstempfindung.

Nüssler
Ackersalat von Eveline Rothenbühler

Folsäure

steckt auch im grünen Blatt. Bei BoE-Ernährung mit regelmässig einzelnen grünen Blättern und frischen Kräuter gibt es keinen Folsäuremangel.

Es besteht eher die Gefahr von Überschuss.

Die Folsäure ist ein Gegenspieler der Pantothensäure, welche im Winter wichtig ist für die Wärmebildung. Es ist also sehr wichtig, dass, den individuellen Symptomen entsprechend, genügend Linsen oder Haferflocken als Ausgleich gegessen werden.
Eine zu grosse Menge Folsäure, z.B. durch zu viel Salat im Winter, durch eine Spinatmahlzeit abends, führt zu Energiemangel, kaltem Nasenrücken, Frösteln unter der Bettdecke, Durchschlafstörungen, Blasenschwäche, bei schwangeren Frauen haben wir in diesem Winter öfters eine Neigung zu Blutungen beobachtet, die mit Haferflocken gebessert werden konnte.

Wer regelmässig Medikamente einnimmt, die als Folsäureantagonisten bekannt sind, kann dies zwar mit grünen Blättern ausgleichen, kämpft dann aber oft mit Zink- und Pantothensäuremangelzeichen die sich nicht so leicht ausgleichen lassen (z.B. Hallux).

Grüne Blätter verändern einige Blutgerinnungsfaktoren (Quick-Wert), was eigentlich nur bemerkbar wird und ins Gewicht fällt, wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden.

Empfehlung

  • 1 frisches dunkelgrünes Blatt zum Frühstück
  • Im Winter kleinere Salatportionen mittags
  • Abends frische Kräuter nur als Gewürz, besonders im Winter keine Rohkost

Die kleinen Mengen sind entscheidend. Was gesund ist, wirkt im Übermass nicht unbedingt gesund.

 

Linsensprossen garen

Linsensprossen
Garen mit Butter und Salz

 

 

Mehr siehe BoE-Tipp Wildkräuter

 

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