Sonnenenergie
Sonne ist mehr als Vitamin D. Kein künstlicher Zusatz kann diese Energie ersetzen.
Sonnenenergie
Wenn wir im Rahmen der Bedarfsorientierten Ernährung von Vit.D sprechen oder schreiben, ist damit immer ein vernünftiger Umgang mit der Energie der Sonne gemeint, nicht die Einnahme eines synthetisch hergestellten Vitamins.
Vitamin D ist in dem Sinne essenziell, als Sonne notwendig ist für die Synthetisierung. Über die Ernährung muss es bei vernünftiger Lebensführung und entsprechender Konstitution nicht zugeführt werden.
Das von der Haut aufgenommene Sonnenlicht wird mithilfe der inneren Organe in einem komplizierten Prozess zu dem umgewandelt, was in der wissenschaftlichen Fachsprache kurz als Vitamin D (oder Vit.D-Hormon) bezeichnet wird.
Dieser Begriff "Vit.D" ist eigentlich eine unzulässige Abkürzung und verführt dazu, aus Bequemlichkeit zu einem Mittel zu greifen.
Der Satz in der Bedarfsorientierten Ernährung: "Vitamin D hat eine Schlüsselstellung" bekommt eine andere Bedeutung, wenn er in den Zusammenhang mit dem Jahreskreislauf der Sonne gestellt wird.
Von der Natur ist es so eingerichtet, dass der Mensch die Gelegenheit hätte, gleichzeitig ebenso viel Sonne aufzunehmen wie die an der Sonne wachsenden oder reifenden Pflanzen. An der Sonne ist denn auch manches verträglich, was im Winter nicht unbedingt gesund ist. Ein Apfel oder eine Orange direkt vom Baum hat nicht dieselbe Wirkung wie aus dem Kühlhaus.
Der Satz "Vitamin D hat eine Schlüsselstellung" meint: Das Mass der im menschlichen Organismus gespeicherten Sonnenenergie bestimmt das Mass dafür, welche Lebensmittel aktuell verträglich und "gesund" sind.
Auch in Samen (Getreide, Ölsaat, Nüsse) wird die Sonnenenergie gespeichert.
Samen sind lagerfähig, während die Haltbarkeit von Gemüse und Früchten eigentlich beschränkt wäre.
Wie kommt man zu genügend Sonnenenergie?
Sonnenenergie kann im Sommer gespeichert werden.
Wer sich also, mit genügend Fettgewebe am Bauch, im Sommer in der Sonne bewegt und Gemüse isst, im Winter etwas länger ruht und sich eher von Samen ernährt, dem reicht die Energie durch den Winter.
Wer schon die Frühlingssonne ausnützt, gibt dem Organismus die Chance, jeweils nachts den Ausgleich zu schaffen. Wer versucht, an einem Wochenende im Hochsommer die ganze Energie auf einmal aufzutanken, setzt sich der Gefahr eines Sonnenbrandes oder -stichs aus, zum Regenerieren sind dann die Gegenspieler nicht vorhanden.
Wer es nicht selber schafft, genügend an der Sonne zu sein, kann sich vertreten lassen. Das Schweinchen liebt es, nackt in der Sonne zu sein. Es speichert in seinem Fett genügend Sonnenenergie, vorausgesetzt, es darf auch an der Sonne sein, wie z.B. die Tiere auf der Farnsburg.
Was wirkt erschwerend?
Die Arbeits- und Schulbedingungen in der sogenannt zivilisierten Welt sind nicht sehr sonnenfreundlich. Hausdächer, Kleider und Sonnenschutzmittel lassen die Sonnenenergie nicht durch. Die Angst (als einträgliches Werbemittel) erschwert die Freude und Motivation zusätzlich.
Kleiderregeln, Sitten und Gebräuche (Dogmen) schränken die Energiespeicherung ein, statt sie zu stärken, wie es die Aufgabe einer gesunden Religion sein sollte. Es ist interessant, sich in diesem Zusammenhang mit der Frage zu befassen, wie solche Dogmen entstanden sind.
Ein Übermass an "gelagertem" Frischgemüse und Obst, auch in Form von Kapseln eingenommen, oder zu viele Multivitaminpräparate brauchen die gespeicherte Sonnenenergie im Winter auf.
Man sollte sich ernsthaft fragen, wer daran interessiert ist, uns glaubhaft zu machen, die Sonne sei heute gefährlicher und die Pflanzen enthielten weniger Nährstoffe und müssten durch Mineralstoffgaben grosszügig unterstützt werden.
Nach meinen Beobachtungen stecken hinter Sonnenenergie-Mangel oftmals Angst, Dogmatismus oder übertriebenes Pflichtbewusstsein.
Welche Aufgabe hat die Sonnenenergie?
Abgrenzung, Aufrichtigkeit, sebständiges Denken, Eigensinn (der Sinn für sich selbst), Liebesfähigkeit.
Licht und Wärme erheitern jedes reine Gemüt.
Die Sonnenenergie schützt die Zellen vor Energieverlust und unterstützt den Einbau von Kalzium in die Knochenzellen.
Sonnenmangel führt zu Anlehnungsbedürftigkeit, zuletzt zu Knochenerweichung,
Zu viel Sonne führt zu Austrocknung, Verhärtung bis Wachstopp.
Zu viel und zu wenig Vit.D führt zu Egoismus.
Die Gesetzmässigkeit, dass sowohl Mangel wie auch Überschuss eines Wirkstoffes ganz ähnliche Symptome und Zeichen bewirken, scheint auch hier ganz einleuchtend.
Als Beispiel: Mit regelmässig 3-mal täglich Schweineschmalz und Speck bekommt man die Tendenz, sich einen Zaun mit Sicherheitsvorrichtung ums Einfamilienhaus zu bauen und im eigenen Schloss fernzusehen, die Nachbarn interessieren nicht. Mit regelmässig 3-mal täglich essenziellen Fettsäuren wird man so sensibel, dass man eine staubfreie, dreifach isolierte Wohnung benötigt, um sich von den Nachbarn nicht gestört zu fühlen.
Welche Kraft wirkt in der Sonne?
Als Märchentitel fällt mir ein: "Die Sonne bringt es an den Tag" von den Gebrüdern Grimm.
Vermutlich hat Sonne auch etwas mit Wahrheit zu tun.
Ein Wirk- und Wohnort des Sonnengeistes, erklärt R. Steiner für jedermann verständlich nachvollziehbar in unzähligen Vorträgen, z.B. in "Die Entwicklung von Erde und Mensch".
Geschichtliches zum Vitamin D, gefunden bei Wikipedia:
Die photochemische Synthese von Vitamin D2 wurde erstmals 1927 vom Göttinger Chemiker Adolf Windaus entdeckt und untersucht. Seine Arbeiten ermöglichten die Fabrikation des antirachitischen Vitamins D2 durch die Pharmaunternehmen E. Merck und Bayer (Markenname Vigantol), wodurch der Vitaminmangel vieler Kinder therapiert werden konnte. Seit einigen Jahren werden vermehrt Nahrungsergänzungsmittel auch mit Vitamin D3 angereichert. Die Anreicherung von Lebensmitteln des täglichen Bedarfes mit Vitamin D ist aufgrund seiner Toxizität in Deutschland derzeit hingegen verboten. Da Butter einen natürlich hohen Gehalt hat, gibt es eine einzige Ausnahmegenehmigung für Margarine, um sie ihrem Vorbild gleichwertig zu machen.
Wie wird Vitamin D hergestellt?
Gefunden bei WIKIPEDIA: Bei der technischen Synthese des Vitamins D2 geht man vom Ergosterol aus, welches aus Hefe gewonnen wird, und setzt es der UV-Strahlung einer Quecksilberdampflampe aus, wobei alle Wellenlängen außerhalb des Bandes 270–300 nm ausgefiltert werden. Das entstehende Gemisch aus Prävitamin und Vitamin kann je nach Temperatur des Ansatzes eine hohe Konzentration Vitamin D2 enthalten, das chromatografisch abgetrennt wird. Auch bei der Herstellung von Vitamin D3 wird von derselben Vorstufe ausgegangen, wie sie auch im Körper vorkommt, dem 7-Dehydrocholesterol, welches seinerseits durch Bromierung eines Cholesterol-Esters mit anschließender Dehydrobromierung und Verseifung erhalten wird. Beide photochemischen Reaktionen werden zweckmäßigerweise in Mikroreaktoren durchgeführt.
Über die Herstellung von Vit.D3 findet man im Internet kaum Informationen, über die Wirkung schon.
Besser als Butter und Speck tönt das jedenfalls nicht, ob es gesünder ist, darüber kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.



