Frische Obstsäfte im Herbst
Trauben und Äpfel mit Kochsalz ausgleichen
Wenn Trauben zu Alkohol vergären
Die Gärung im Fass unterliegt strengen Kontrollen, der Wein wird sorgfältig gepflegt und begutachtet, bevor er in den Handel kommt und genossen wird.
Bei der Gärung wird der Traubenzucker weitgehend abgebaut. Die Fruchtwirkung (Kaliumwirkung) bleibt erhalten, bei dunklen Trauben auch eine Kobaltwirkung.
Wenn die Früchte roh gegessen werden, ist es wichtig, dass die Verdauungskraft, v.a. die Magensäure, stark genug ist, damit kein Gärungsprozess einsetzt.
Wenn Früchte gären, entsteht Alkohol im Darm, und dieser muss von der Leber entgiftet werden. Das schafft nicht jede Kinderleber problemlos. Es ist eine Frage der Lebenskraft und des Lebensalters.
Bei Alkoholbildung kennt die Biochemie, als Mittelbild Nr. 9, die Symptome gerötete Nase und Wangen. Das Mittelbild Nr. 9 ist auch das Symptombild, das durch Übersäuerung durch zu viel Zucker entsteht. Dass Alkohol, der von der Leber nicht ganz verwertet wird, auch zu Unkonzentriertheit führen kann, kann man sich leicht vorstellen.
Kochsalz und Früchte sind Gegenspieler. So ist es in indischen und asiatischen Gebieten üblich, Früchte nicht roh und nur mit etwas Salz zu konsumieren.
Zu viele Früchte im Verhältnis zum Salz führen zu Schnupfen (Natriummangel, Mittelbild Nr. 8).
Diese äusseren Zeichen treten oft erst am nächsten oder übernächsten Tag auf. Wer erinnert sich bei unkonzentrierten Kindern in der Schule noch an das Glas frischen Traubensaft oder Apfelsaft vom Vortag?
Tun wir den Kindern nicht unrecht, wenn sie dann vorschnell als hyperaktiv bezeichnet werden?
Die Naturheilkunde sieht auch die Ursache von Infektionen etwas anders: Die Schleimhäute werden demnach anfällig durch eine Disbalance. Die Infektionen sind dann die Folge, nicht die Ursache. Viren, Bakterien und Pilze können nur angreifen, wenn das Milieu vorgeschädigt ist.
Siehe auch den Beitrag KIRSCHEN
Werden Früchte mit Butterbrot und salzigem Aufstrich kombiniert, mit Nüssen oder mindestens mit Salzstängeli, und gut gekaut, wenn möglich an der Sonne (mit dem nötigen Vit.D), dann ist die Gefahr von Schnupfen, Halsweh, allergischen Reaktionen und ADHS wesentlich geringer.

Was unsere Grossmütter noch wussten:
Apfelsaft und Most sollen für Kinder so sorgfältig dosiert werden wie Wein für Erwachsene und entsprechend bewusst genossen werden.

