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Das Osterlamm

Tryptophan ist wichtig für die Bildung der Wohlfühlhormone

Das Osterlamm

Lamm, E. Rothenbühler

Das Osterlamm

Im Fleisch von jungen Tieren wirkt die Aminosäure Tryptophan viel stärker als im roten Fleisch von älteren Tieren.

Die Aminosäure Tryptophan ist u.a. wichtig für die Bildung des Wohlfühlhormons Serotonin, d.h., sie unterstützt eine besinnliche, versöhnliche Stimmung, ein harmonisches Zusammensein, die Regeneration.*

Aminosäuren wirken sich zuerst im Befinden aus, lange bevor körperliche Zeichen sichtbar werden.

Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament finden wir (bedarfsorientierte) Ernährungshinweise, z.B.

  • Ein Linsengericht (Vit.B1-, Pantothensäure- und Zinkwirkung) für einen Heiligen (gut geplanten und möglichst gerecht und geregelt ablaufenden) Krieg ohne unnötige Opfer. Mit zu viel Schwefel würde vermutlich kein Heiliger Krieg gewonnen, sondern es würde eher geplündert und gemordet.
  • Gerstenbrot (Zink- und Selenwirkung) oft verbunden mit der Aufforderung, alte Gewohnheiten und Bindungen zu lösen, die Sündenkrankheit zu überwinden (und selber mit dem Denken zu beginnen).

  • Ein Lamm (Tryptophan) zur Versöhnung nach dem Krieg und wenn der verlorene Sohn zurückkommt, bei Festen, mit der Aufforderung, die Arbeit einige Tage ruhen zu lassen und zur Besinnung zu kommen (d.h. den höheren Willen wieder einmal wahrzunehmen). 

Unter dem Einfluss des Parasympathikus, d.h. bei innerer Ruhe und genügend Zeit zum Essen, werden wesentlich mehr Magen- und Verdauungssäfte freigesetzt als unter dem Einfluss des Sympathikus (unter Stress).

Ein Lamm für eine ganze Familiengemeinschaft gab vermutlich angemessene Portionen.

Es scheint von der Natur aus so eingerichtet und sinnvoll zu sein, dass die Menschen an Feiertagen, während der Erholungszeit etwas mehr tierisches Eiweiss essen (und etwas weniger Schokolade und Teigwaren) als in Stresszeiten, um dann längere Zeit mit kleineren und eher pflanzlichen Mahlzeiten (z.B. den zinkreichen Kürbiskernen) leistungsfähig durchhalten zu können.

Es gibt durchaus Menschen, deren Stoffwechsel durch innere Entwicklung (vielleicht bereits in früheren Erdenleben) und Willensschulung so weit entwickelt ist, dass für die Bildung der Wohlfühlhormone kein Tryptophan mehr durch die Nahrung zugeführt werden muss. Das heisst, für diese Menschen ist Tryptophan nicht mehr essenziell, ihr Stoffwechsel ist in der Lage, den Umbau ohne Zufuhr von aussen zu bewirken. 

Die Stoffwechselfunktionen unterliegen dem unbewussten Willen und können nicht mit dem Kopf erzwungen und geändert werden. Am inneren Wohlbefinden, an der Stressbelastbarkeit auch in schwierigen Situationen, am Feedback durch die Mitmenschen lässt sich erkennen, ob der eigene Stoffwechsel dazu bereits in der Lage ist.

* Tryptophan unterstützt die Regeneration, die Bildung der Wohlfühlhormone Serotonin und Melatonin. Damit diese Hormone abends wirksam werden können, müssen sie abends bereits verstoffwechselt sein, d.h. nicht im Magen liegen.

Auch das regenerierend wirkende tierische Eiweiss wird in der ersten Tageshälfte besser verdaut.

Morgens wie Gold, mittags wie Silber, abends wie Blei.

 

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