Sie sind hier: Startseite Tipp des Monats Rote Bete

Rote Bete

Wissenswertes über Randen

Rote Bete

Andere Bezeichnungen

Die Rote Rübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva) oder Rote Bete (von lateinisch beta, Rübe), landschaftlich Beete, in der Schweiz Rande, in Österreich, Bayern und Südbaden auch Rahne (Rauna, Rana, Rohne) genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

Wirkung nach Lebensmittelliste im BoE-Kochbuch






Inhaltsstoffe nach Wikipedia

Reich an Oxalsäure, Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. 
Ausserdem kann die Rote Rübe geringe Mengen von Nitraten einlagern und bei falscher
Lagerung Nitrite bilden, welche giftig sind. 
Durch das Erhitzen, vor allem durch heisses Braten entstehen Nitrosamine. 
Die augenfällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des 
Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine.
In der Vergangenheit wurde die Rote Rübe auch als Färberpflanze eingesetzt.

Betanin verwendet man heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel, der aber nicht sehr hitzebeständig ist.

Die Nitrosaminbildung sollte gering gehalten werden, indem man Rote Rüben nur einmal und nicht  zu stark erhitzt. Das schonende Garen im eigenen Saft ist daher die geeignete Zubereitungsart.

Rande ganzAus anthroposophischer Sicht

Wurzeln wirken aufs Nervensystem, d.h. heilsam aufs Gehirn und förderlich fürs Denken. Es wird der Rande eine wärmende Wirkung zugeschrieben.

Die Rande ist ein sehr stark wirksames Lebensmittel
Randenteller

Das heisst, es braucht davon wenig, um ein Ungleichgewicht zu bewirken.
Randen wirken sehr stark regenerierend. 

Zarte, kreislaufschwache Frauen und Kinder, welche schnell frieren und zu Erkältungen neigen, vertragen deshalb oft und vor allem abends oder im Winter keine grossen Mengen davon. Hitzige Männer mit erhöhtem Blutdruck im Stress oder bei Schwerarbeit dagegen schätzen diese Wurzel.

KUPFER verbessert die Sauerstoffverwertung und -versorgung im Gewebe, wirkt kühlend und senkt den Kreislauf.
Wenn nicht genügend Schwefel als Gegenspieler vorhanden ist, kann es zu starken Kreislaufstörungen kommen.

Auch Kalium wirkt regenerierend. Wenn nicht genügend Natrium als Gegenspieler vorhanden ist, führt das Kalium zu wässrigen Ausscheidungen über die Schleimhäute (Schnupfen und Durchfall).

Wie jede Wurzel hat auch die Rande eine Carotinwirkung (Vorstufe von Vit.A) und wirkt dadurch heilsam auf die Haut und auf die Augen, vor allem nach viel Sonne.

Randen können zu Zinkmangel führen, denn Kupfer ist ein Gegenspieler von Zink, welches wichtig ist für die Infektabwehr und für Planung und Struktur. Daher kann es vorkommen, dass nach zu viel Randen die Neigung zum kreativen Chaos entsteht.

Wärmend wirkt im ersten Moment die Rande im Mini-Sauerstoffsalat (siehe Rezept im Kochbuch), wenn dieser bei Stress mit Sauerstoffmangel im Gewebe, d.h. bei (eis-)kalten Händen und Füssen und unangenehm riechendem Achselschweiss in angepasster Dosierung gegessen wird.
Wir haben oft beobachtet, wie das Denken schon nach einigen Minuten sehr viel leichter geht und die Kreativität gefördert wird.

In grösseren Mengen können sich Urin und Darm-Ausscheidungen vorübergehend rötlich färben, was mit etwas Schwefel (Meerrettich, Zwiebel etc.) oder Kaffee ausgeglichen werden kann.

Rezept für Randen auf Vorrat
Randenwürfel

1 Rande (Rote Bete) waschen, schälen, in Würfel oder Scheiben schneiden, in einen kleinen kalten Topf geben, Salz dazugeben, 1 Minute ziehen lassen, dann vorsichtig (ohne Butter oder Öl ) weich garen.
Noch heiss in ein sauberes Schraubglas füllen und wenig Essig zugeben.
Im Kühlschrank bleiben die Randen 3–4 Wochen haltbar. Grössere Mengen Randen aus dem Garten können auf diese Art für längere Zeit haltbar gemacht, wenn die gefüllten, verschlossenen Gläser in einem Topf mit heissem Wasser oder im Backofen noch kurz sterilisiert werden.
Variante: Senf- oder Pfefferkörner, 1 Wacholderbeere, Dill und Estragon beifügen.

Servieren:

Randen-Polenta-Fisch-hell

  • Im Sauerstoffsalat
  • In kleinen Portionen mit einer Haselnuss zum Znüni oder Zvieri
  • Mit wenig Zwiebel (oder Schnittlauch) und Öl als Sommersalat
  • Als Füllung in Dörrpflaumen, Dörrzwetschgen bei Heuschnupfen
  • In Chrein mit Meerrettich (Gegenspieler mit Schwefelwirkung), hilfreich bei beginnender Erkältung und Reizhusten
  • Zu Chiccorino rosso und roten Bohnen mit Polenta und Fisch als Mittagessen oder zum Frühstück

 Hinweise zur Anwendung und Wirkung von Randen und das Rezept für den Sauerstoffsalat finden Sie auf Seite 104 im Kochbuch "Essen Sie sich gesund mit Bedarfsorientierter Ernährung".

Artikelaktionen