Winterzeit
Die Zeit entschleunigen
Winterzeit und Sommerzeit
Sonnenzeit, Ortszeit und Organzeiten
Die Jahreszeiten
Die exakte Zeit für den astronomischen Beginn von Frühling, Sommer, Herbst und Winter richtet sich nach dem Lauf der Sonne.
- Herbstanfang am 23.09.2010 um 05:09 Uhr
- Winteranfang am 22.12.2010 um 00:39 Uhr
- Frühlingsanfang am 21.03.2011 um 00:21 Uhr
- Sommeranfang am 21.06.2011 um 19:17 Uhr
- Herbstanfang am 23.09.2011 um 11:05 Uhr
- Winteranfang am 22.12.2011 um 06:30 Uhr
Die Ortszeit
Die Tageszeit verschiebt sich mit dem Tageslauf der Sonne von Osten nach Westen. Die Erde erhält so ihre Zeitzonen, auch Erdmeridiane genannt.
In Mitteleuropa werden am letzten Sonntag im Oktober die Uhren um eine Stunde zurück- und am letzten Sonntag im März wieder eine Stunde vorgestellt. Ob damit die Organzeit entschleunigt oder beschleunigt wird, hängt von der inneren Einstellung zu den gegebenen, äusseren Umständen ab.
MEZ: Mitteleuropäische Zeit
MESZ: Mitteleuropäische Sommerzeit (von April bis Oktober)

- BoE-Organuhr
Die Organuhr

Die innere Uhr richtet sich nach der Ortszeit. Sie kann sich an eine neue Ortszeit angleichen, allerdings nicht immer ganz kurzfristig.
Als Jetlag wird eine Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Circadiane Dysrhythmie) bezeichnet. Nach schnellen Reisen über mehrere Zeitzonen ist die innere Uhr (Organuhr) nicht mehr mit der neuen Ortszeit synchron. Licht und Dunkelheit treten zu ungewohnten Zeiten auf, die natürlichen Rhythmen wie Essens- und Schlafenszeit geraten aus dem Takt.
Flüge nach Osten fordern beschleunigte, also verkürzte Taktphasen. Das entspricht einem vorzeitigen Sonnenauf- bzw. -untergang und damit früherem Aufstehen oder auch der Umstellung auf die Sommerzeit.
Flüge nach Westen dagegen verlängerte Taktphasen, das entspricht einem verzögerten Sonnenauf- bzw. -untergang und damit längerem Aufbleiben oder auch der Umstellung auf die Winterzeit.
Die Entschleunigung scheint die grössere Herausforderung zu sein. Jetlag wird bei einer Flugreise nach Osten meist stärker empfunden. Für viele Menschen ist es einfacher, länger aufzubleiben, als früher aufzustehen.
Je nach Hormonlage kann sich ein Mensch schneller oder weniger schnell an neue Anforderungen anpassen. Es sind vor allem die Nebennierenhormone, welche für die Anpassung an Zeiterfordernisse, für eine angepasste Reaktion im Hier und Jetzt verantwortlich sind. Sind die Nebennieren erschöpft, muss die Schilddrüse vermehrt einspringen.
Eine Art Jetlag entsteht durch die Möglichkeit, die Nacht zum Tag zu machen. Ohne Elektrizität wäre im Winter die verfügbare Arbeitszeit kürzer als im Sommer.
Die Umstellung auf die Winterzeit kann mit Jetlag verglichen werden.
Es gibt viele Empfehlungen zum Umgang mit Jetlag, auch aus der Biochemie, Phytotherapie, BoE und Aura-Soma.
Die wichtigste Empfehlung ist:
"Gönnen Sie sich Zeit für die Anpassung"
Es ist hilfreich, nach der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit die Einschlafzeit abends so gut wie möglich beizubehalten, d.h. sich bewusst zu machen, dass im Winter die Einschlafzeit eine Stunde früher angesetzt werden muss, um gleich zu bleiben. Diese Empfehlung gilt vor allem für Kinder und Menschen mit einer geschwächten Hormonlage.
Entschleunigen Sie aktiv die Zeit, Sie entlasten damit Ihr Hormonsystem und im weitesten Sinne das Gesundheitswesen.

Gönnen Sie sich Zeit für den Winterschlaf

