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Zwetschgen und Pflaumen

Früchte geniessen ohne Schnupfen

Zwetschgen und Pflaumen

Bild von Eveline Rothenbühler

Zwetschgen und Pflaumen

Herbst, Früchte und Farbenpracht

Haben Sie sich auch schon gefragt, warum der Schnupfen Sie ausgerechnet im Herbst erwischt, wenn es vergleichsweise zum Winter noch warm ist?

Das scheint auf den ersten Blick widersprüchlich. Mich hat es früher, ohne die Kenntnisse der BoE und Biochemie nach Dr. Schüssler regelmässig im September erwischt.

"Wässrige Absonderungen entstehen durch ein Ungleichgewicht im Natrium-Kalium-Haushalt" Zitat H. Tönnies

Bei Temperaturschwankungen benötigt der Körper für den Ausgleich mehr Kochsalz und Natrium chlorid in feinstorflicher Form (Schüssler Nr.8).

Zu viele Früchte mit ihrem hohen Kaliumgehalt können das Gleichgewicht genau so stören wie zu viele Salzstangen.

Da es vor allem Nebennierenhormone sind, welche den Wasserhaushalt regulieren, erwischt es zuerst die Kinder, deren Hormonsystem noch nicht voll ausgebildet ist und dann diejenigen, die unabhängig vom Wetter regelmässig ihre Früchteportionen verzehren oder trinken.

"Pass auf mit dem Most, sonst ist das Bett nass" hat uns die Grossmutter jewils gewarnt. (Bettnässen ist auch eine wässrige Absonderung).

Nicht jeder bekommt einen Schnupfen durch zuviel Früchte (Kalium). Ein Ungleichgewicht im Salzhaushalt wird bei gesundem Hormonsystem ausgeglichen.

Wer aber zu Schnupfen neigt, kann sich mit folgenden Massnahmen wirkungsvoll vor einem Früchteschnupfen schützen:

  • Tageszeit
  • Zubereitungsart
  • Kombination
  • Mass/Menge

 

Den Herbstsegen einteilen, teilen und verarbeiten

Kalium ist für die Regeneration (nachts) wichtig.

D.h. Früchte sind in der 2. Tageshälfte, abends, vor dem Schlafen günstiger. Denken Sie daran, dass gegartes Gemüse abends prinzipiell wichtiger ist als Früchte, da Früchte keine Magnseiumwirkung haben, Gemüse aber dieselbe Kaliumwirkung hat wie Früchte.

Kompott ist verträglicher als rohe Früchte, besonders wenn einer Prise Salz dran ist.

Eine Kombination mit Butterbrot oder Schlagram und Salzstängeli, oder mit Hirse/Butterreis, oder mit Rohschinken/Speck/Käse oder mit gesalzenen Nüssen wirkt ausgleichend.

Die verträgliche Menge ist sehr unterschiedlich, je nach Person, nach inneren und äusseren Umständen. In dem Moment, wo der Schnupfen, Durchfall oder eine andere wässrige Absonderung beginnt, war es zuviel.
Das kann nach einem Zwetschgenschnitz schon zutreffen.

Lassen sie sich mehr durch Ihre Symptombeobachtung leiten als vom Angebot. Erhöhen Sie bei Schnupfen den Salzkonsum, drosseln sie den Früchtekonsum.

Zwetschgen
Zwetschen sind botanisch gesehen eine Unterart von Pflaumen
Zwetschgenkompott für den 1-Personen-Stadt-Haushalt

  • 7 Zwetschen waschen, entscheinen, vierteln, in einen kleinen Kochtopf geben,
  • eine gute Prise Salz dazu geben, mit einem passenden Deckel verschliessen,
  • den Topf mit halber Hitze sorfgältig erwärmen
  • sobald es zischt auf die niedrigste Stufe zurück stellen, ohne den Deckel abzuheben, ca. 7 Minuten ohne Wasserzusatz garen.
  • Ein Konfiglas mit kochendem Wasser spülen und einen Teil vom heissen Kompott sofort abfüllen, verschliessen, ohne zu berühren ganz auskühlen lassen. Das Kompott wartet dann stromfrei im Schrank, wenn nötig bis zum Frühling.

Den kleineren Teil des Kompots als "Zvieri" oder "Bettmümpfeli" mit etwas Rahm oder/und einem Butterbrot geniessen.

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