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Randen, rote Beete

Publiziert: 08.02.2014
Die rote Beete ist ein sehr stark wirksames Lebensmittel. Es braucht davon nicht viel, um ein Ungleichgewicht zu bewirken und andere Mängel zu verstärken

Rote Bete

Die Rote Rübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva) oder rote Bete (von lateinisch beta, Rübe), oft nur Beete, in der Schweiz Rande, in Österreich, Bayern und Südbaden auch Rahne (Rauna, Rana, Rohne) genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

Inhaltsstoffe nach Wikipedia

Reich an Oxalsäure, Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure.
Ausserdem kann die Rote Rübe geringe Mengen von Nitraten einlagern und bei falscher Lagerung Nitrite bilden, welche giftig sind. Durch das Erhitzen, vor allem durch heisses Braten entstehen Nitrosamine. Die Nitrosaminbildung sollte gering gehalten werden, indem man Rote Rüben nur einmal und nicht zu stark erhitzt. 
Die augenfällige rote Farbe beruht hauptsächlich auf der hohen Konzentration des Glykosids Betanin aus der Gruppe der Betalaine.
In der Vergangenheit wurde die Rote Rübe auch als Färberpflanze eingesetzt. Betanin verwendet man heute noch als Naturfarbstoff für Lebensmittel, der aber nicht sehr hitzebeständig ist.

Wirkung aus anthroposophischer Sicht

Wurzeln wirken aufs Nervensystem, d.h. heilsam aufs Gehirn und förderlich fürs Denken.
Es wird der Rande eine wärmende Wirkung zugeschrieben.

Wirkung nach BoE

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Wenig ist oft mehr

Wirkung nach Lebensmittelliste im BoE-Kochbuch

  • Lebensmittel Randen, rote Bete
  • Mineralstoffe Cu, K
  • Vitamine A 
  • Aminosäuren keine
  • Fette keine
  • Wirkung --- sehr regenerierend

Randen haben eine starke Kupferwirkung, sie wirken sehr regenerierend, d.h. kühlend und Kreislauf senkend.

KUPFER verbessert die Sauerstoffverwertung und -versorgung im Gewebe. Wenn bei Stress durch Kupfer die Blutzirkulation verbessert wird, entsteht auch eine bessere Wärmewirkung, in diesem Sinne wirken Randen in der richtigen Dosierung in der passenden Situation und nach zu viel  Schwefel eher wärmend. Wenn nicht genügend Zink als Gegenspieler vorhanden ist, kann es zu starken Kreislaufstörungen und zu Erkältungsneigung kommen.

Zarte Frauen mit schwachem Kreislauf und Kinder, welche schnell frieren und zu Erkältungen neigen, vertragen deshalb oft und vor allem abends oder im Winter nur kleine Mengen Randen. 

Für hitzige Menschen mit erhöhtem Blutdruck, bei Stress, Sport oder bei Schwerarbeit sorgt die Rande für eine bessere Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und senkt den Blutdruck.

Auch das Kalium wirkt regenerierend. Wenn nicht genügend Natrium als Gegenspieler vorhanden ist, führt das Kalium zu wässrigen Ausscheidungen über die Schleimhäute (Schnupfen und Durchfall).

Wie jede Wurzel hat auch die Rande eine Karotinwirkung (Vorstufe von Vit.A) und wirkt dadurch heilsam auf die Haut und auf die Augen, vor allem nach viel Sonne.

Kupfer ist ein Gegenspieler von Zink, welches wichtig ist für die Infektabwehr und für Planung und Struktur. Daher kann es vorkommen, dass nach zu viel Randen eine Neigung zum kreativen Chaos entsteht.

Wärmend wirkt im ersten Moment die Rande im Mini-Sauerstoffsalat (siehe Rezept im Kochbuch), wenn dieser bei Stress mit Sauerstoffmangel im Gewebe, d.h. bei (eis-)kalten Händen und Füssen und unangenehm riechendem Achselschweiss in angepasster Dosierung gegessen wird. 
Wir haben oft beobachtet, wie das Denken schon nach einigen Minuten sehr viel leichter geht und die Kreativität gefördert wird.

In grösseren Mengen können sich Urin und Darm-Ausscheidungen vorübergehend rötlich färben, was mit etwas Schwefel (Meerrettich, Zwiebel etc.) oder Kaffee wieder verschwindet.

Rezept für Randen auf Vorrat

1 Rande (Rote Bete) waschen, schälen, in Würfel oder Scheiben schneiden, in einen kleinen kalten Topf geben, Salz dazugeben, 1 Minute ziehen lassen, dann vorsichtig (ohne Butter oder Öl ) weich garen. 
Noch heiss in ein sauberes Schraubglas füllen, evtl. wenig Essig zugeben. 

Im Kühlschrank bleiben die Randen 3–4 Wochen haltbar.

Variante: Senf- oder Pfefferkörner, 1 Wacholderbeere, Dill und Estragon beifügen.

Grössere Mengen Randen aus dem Garten können auf diese Art für längere Zeit haltbar gemacht, wenn die gefüllten, verschlossenen Gläser in einem Topf mit heissem Wasser oder im Backofen noch kurz sterilisiert werden.

Kombinationen

  • Im Sauerstoffsalat
  • In kleinen Portionen mit einer Haselnuss zum Znüni oder Zvieri
  • Mit wenig Zwiebel (oder Schnittlauch) und Öl als Sommersalat
  • Als Füllung in Dörrpflaumen, Dörrzwetschgen bei Heuschnupfen
  • In Chrein mit Meerrettich (Gegenspieler mit Schwefelwirkung), hilfreich bei beginnender Erkältung und Reizhusten
  • Zu Chiccorino rosso und roten Bohnen mit Polenta und Fisch als Mittagessen oder zum Frühstück

Hinweise zur Anwendung und Wirkung von Randen und das Rezept für den Sauerstoffsalat finden Sie auf Seite 104 im Kochbuch "Essen Sie sich gesund mit Bedarfsorientierter Ernährung".

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