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Yamswurzel

Publiziert: 31.01.2017
Lichtyamswurzel

Lichtyamswurzel

Bringt Licht ins winterliche Dunkel, wirkt harmonisierend, verbessert die Regeneration, auch den Schlaf. Zubereiten wie Kartoffeln oder täglich in Mischgemüse.

Licht speichern im Winter

Lichtyamswurzel

Lichtyamswurzel

Die Lichtyamswurzel (Dioscorea batatas) soll nach Angaben von Rudolf Steiner bei entsprechendem Anbau Lichtäther binden und dem Menschen über die Nahrung zur Verfügung stellen können.  In den unterirdischen Teilen speichere sie wie keine andere Pflanze den Lichtäther.

Steiner riet (1924), die Kartoffel durch diese Yamswurzel zu ersetzen. 

Nach Angaben u.a. von H. Tönnies soll die Yamswurzel auch die Progesteron-Synthese verbessern.

Bei regelmässigem Verzehr verbessern sie  spürbar den Schlaf (Schlaf tiefer = Tag wacher). Das haben wir besonders im Winter nötig. Wenn wir im Winter das selbe Programm durchziehen wie bei genügend Licht im Sommer, sollte man sich nicht wundern über Schlafstörungen, Prämenstruelles Syndrom und Winterdepressionen.

Mir ist es sympathischer, Lichtwurzeln zu essen und mit der ganzen Familie zu teilen als ein Fertigprodukt wie Yamscremen und -geels nur für oder sogar "gegen" ein Symptom einzusetzen. 

Sie schmecken übrigens vorzüglich auch den Kindern und Menschen ohne PMS.

Die Wurzeln im Bild nebenan sind im Tessin gewachsen.

Die Wurzeln werden bis zu 2 m lang (bei mir waren es nur ca. 50cm)

Zubereitung

Lichtyams zubereiten

Lichtyams in Mischgemüse zubereiten

Mausklick auf die Bilder für grössere Ansicht.

 

 

 

 

Die Lichtyamswurzel kann zubereitet werden wie Kartoffeln.

Nach dem Motto öfters wenig wirkt therapeutisch besser,

lässt sie sich gut mit Mischgemüse zubereiten:

rüsten, in den kalten Topf geben, Salz und Butter drauf,

langsam gleichmässig erhitzen mit halber Hitze, zum weich garen zurückschalten.

Fertig gekochter Reis oder anderes Getreide dazu servieren.

Im "Kleinhaushal"t kann man den Reis auch zuletzt noch mit dem fertig gegarten Gemüse aufwärmen, der Teller dient dabei als Deckel.

Anrichten im vorgewärmten Teller, nach Belieben mit Ingwer würzen oder eine rassige Sauce beigeben.

 

 

Geschichte

 Lichtyams (Dioscorea batatas)

Lichtyams (Dioscorea batatas)

Die Dioscorea batatas wird schon seit Jahrhunderten in China als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet.

Durch den schwierigen Anbau blieb die Pflanze als Wurzelgemüse in Europa lange unbekannt.

Heute gelingt die Kultivierung der Dioscorea batatas auch in unseren Breitengraden.

Gesundheitliche Bedeutung

siehe auch: https://anthrowiki.at/Lichtwurzel

siehe auch: http://www.lichtyam.ch/wissenswertes.php

Lichtwurzelsoll eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe enthalten

Vitamin B3 und C
Spurenelemente (über 30 verschiedene)
Polysacharide (Mannose, Dextrose, Galactose)
Saponine (Dioscorin, Diosgenin und Allatoin)

In der Medizin wird Dioscorea batatas angewendet zur Behandlung von Entzündungen, Gelenkschmerzen, bei Tumorerkrankungen und zur Blutzucker- und Cholesterinsenkung.

In China und Japan ist die Dioscorea batata als Gemüse weitaus bekannter als in Deutschland.

Die Dioscorea batata wird von Rudolf Steiner als zeitgemäßes Nahrungsmittel für den Menschen und Alternative zur Kartoffel erwähnt. Die Pflanze soll laut Steiner Lichtäther binden und dem Menschen in seiner Nahrung zur Verfügung stellen können.

Ähnliche Aussagen finden sich auch in der chinesischen Medizin, dort wird beispielsweise berichtet, dass die Dioscorea batata tonische Eigenschaften besitzt, die den Geist heben sollen, und wenn sie regelmäßig eingenommen wird, hellt sie den Intellekt und fördert die Langlebigkeit. Auch soll sie die Zirkulation der Chi Energie in den Meridianen fördern und stimulieren.

Auch aus schulmedizinischer Sicht weist die Lichtwurzel interessante Inhaltsstoffe auf, so enthält sie unter anderem das Pflanzenhormon Diosgenin, das im Körper in Progesteron umgewandelt werden kann.

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