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Ulla Baumann

Bildungs- und Lebenslauf

Ich sage Dir nicht, was Du tun sollst, sondern begleite Dich dabei, es selber herauszufinden

Ulla 43aBild und Bildung

  • Heilpraktikerin NVS, SPAK-Diplomabschluss 2002
  • Erwachsenenbildung
    SVEB-1-Zertifikat 2005
  • Bedarfsorientierte Ernährung
    505 Ausbildungsstunden bei Heinrich Tönnies und Annemarie Schropp seit 1986
  • Biochemie nach Dr. Schüssler
    Mineralstofftherapie und Antlitz–Diagnose seit 1989
    SPAK-Beratungszertifikat seit 2007
  • Aura–Soma
    Beratungszertifikat Level 3 seit 2004 plus Brücke 2008
  • Anthroposophie
    Menschenkunde nach R. Steiner seit 1964
  • Krankheitsbetrachtung als Weg nach Rüdiger Dahlke seit 2001

Aus dem Lebenslauf

Seit 1986 besuchte ich regelmässig Seminare von Heinrich Tönnies zum Thema Bedarfsorientierte Ernährung und anschliessend Weiter­bildungs–Seminare bei Annemarie Schropp in Bern. So lernte ich die Ernährungszusammenhänge verstehen und konnte meine eigenen Beobachtungen immer wieder mit den neuen Erkenntnissen vergleichen und erweitern.

Meine medizinische Grundausbildung, die Kenntnisse von den Funktionen des menschlichen Körpers und seinen Störungen eignete ich mir in der Ausbildung zur Kinderpflegerin (1975) und zur Heilpraktikerin (1999) mit dem SPAK-Zertifikat an.

Ulla 34bMit dem Erwerb des SVEB-1–Zertifikates "Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen" erwarb ich die Grundlagen, um dieses wertvolle Wissen verständlich weitergeben zu können.
Meine agogischen Erfahrungen ergänzte ich nach der Erstausbildung als dipl. Kleinkinderzieherin durch die Leitung einer Kinderkrippe, 10 Jahre Spielgruppenleitung, Mitarbeit in Tagesschulen und am Mittagstisch sowie durch die Ausbildung von 6 Haushaltlehrtöchtern und die Erziehung von 5 eigenen Kindern.
Durch die berufliche Arbeit meiner Eltern im Humanushaus erlebte ich als Kind den selbstverständlichen Umgang mit Behinderungen.
2 Jahre Alterspflege bei SPITEX, 1999-2001, vervollständigen das Menschenbild.
Meine Ausbildung und Arbeit als dipl. Haushaltlehrmeisterin möchte ich nicht missen, habe ich doch rationell und speditiv arbeiten gelernt.

Die Jahre, in denen ich dazu noch einen Gemüse– und Kräutergarten und Kleintiere betreute, gehören mit zu meiner Bildung.

Als junge Mutter und Kleinkinderzieherin musste ich die Erfahrung machen, dass man auch mit guten pädagogischen Kenntnissen an Grenzen kommt, wenn kleine Kinder dauernd krank oder nicht ganz gesund sind. Je "gesünder" ich mich und die Kinder ernährte, desto schlechter ging es uns. Erst eine Umstellung der Ernährungs– und Lebensgewohnheiten brachte die grosse Wende.

Ulla 23bNun bin ich immer wieder erstaunt, wie schnell man die Wirkung der Ernährung beobachten kann und wie direkt das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden auch von der Wahl der Lebensmittel und vor allem von der Sorgfalt bei der Zubereitung der Speisen abhängig ist.

Die Zeit, die ich heute für die Zubereitung der Mahlzeiten benötige, hole ich doppelt und dreifach wieder zurück mit besserer Leistungs­fähigkeit. Ganz abgesehen davon, dass gesunde Ernährung nicht aufwändig sein muss. Das ist eine Frage der Organisation und der Gewohnheiten.

Nach meiner Schulzeit in der Rudolf-Steiner-Schule interessierten mich aus dem breiten Spektrum der Anthroposophie vor allem Beiträge zu den Themen Erziehung, Ernährung, Gartenbau und Reinkarnation. Was mir bei Rudolf Steiners Vorträgen einleuchtet, sind die Hinweise, dass es in der Zukunft noch wichtiger sein wird, ein Selbst-Bewusstsein und genügend Eigen-Sinn zu entwickeln, mit anderen Worten, erwachsen zu werden, auch in Bezug auf die Wirkung der Lebensmittel.

Zitat: "Für das Ernährungsgleichgewicht sind eine gute Beobachtungsgabe, kritischer Verstand und ehrliche Selbsterkenntnis als Voraussetzung wichtiger als die Angst vor Mangelerscheinungen oder der Glaube an das, was uns als 'gesund' von allen Seiten angepriesen wird."
Allfällige Ernährungsdogmen wurden nicht direkt von Steiner in die Welt gesetzt, sondern eher durch Interpretationen.

Wer bei der Bedarfsorientierten Ernährung Rat sucht, wird also nicht in erster Linie ein Mittel bekommen, um seine Symptome zu eliminieren. Er wird das Wissen erlernen können, wie man aus eigener Kraft immer wieder die Mitte zwischen ungesunden Extremen finden kann. Ulla 29b

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