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Bärlauch hat eine starke Schwefelwirkung

Publiziert: 02.03.2018
Eine Frühjahrskur mit Bärlauch ist aus Sicht der BoE nicht generell sinnvoll. Schwefel ist wichtig für die Infektabwehr und wenn die Gegenspieler fehlen kann er auch Entzündungen auslösen oder verstärken.

Schwefel und Kufper sind Gegenspieler

Lebensmittel mit Schwefelwirkung wie Schnittlauch, Bärlauch, Rucola, Zwiebel, Meerrettich, Raps, unterstützen die Infektabwehr, wenn dies nötig ist. Sie wirken stark anregend auf den Stoffwechsel.

Zur Unterstützung des Immunsystems ist die Balance, sind auch die Gegenspieler wichtig, da kann ein Überschuss an Schwefel zu viel sein. Eine einseitige Therapie vorbeugend mit Bärlauch kann allergische Reaktionen auslösen.

Schwefel erhöht den Bedarf an Kupfer. Bei Kupfermangel ist die Sauerstoffversorgung von Zellen und Gewebe und damit auch die Regeneration erschwert.

Bei zu viel Schwefel kann sich die Haut nicht so gut regenerierend. Schwefel macht die Haut trocken.
Eine gute Regeneration der Haut mit Kupfer, Niacin und Vit.A wäre aber gerade nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wichtig, wenn nach der langen Winterpause die Haut empfindlich ist. Diese verbesserte Aufnahmefähigkeit von Vit.D ist biologisch sinnvoll und hat grosse Vorteile, wenn man den aktivierenden Zustupf mit regenerierenden Lebensmitteln unterstützt. Wenn man aber gerade in dieser Zeit mit viel Bärlauch den Stoffwechsel zusätzlich aktiviert und dazu noch Süssigkeiten isst, ist eine allergische Über-Reaktion der trockenen Schleimhäute auf Staub und Pollen nicht verwunderlich.

Zu Gerstensalat ist wenig Bärlauch als Gewürz schmackhaft und sinnvoll.

Avocados für die Schleimhäute

Avocados hat eine gute Niacinwirkung. Niacin befeuchtet die Schleimhäute.

Wie immer gilt bei stark wirksamen Lebensmitteln: öfters wenig wirkt therapeutisch günstiger.

Zu viel Avocados im Frühling bei Nebel und Regenwetter führt zu Kreislaufschwäche und Durchschlafstörungen.

Wenn die Frühlingssonne sich so richtig von ihrer besten Seite zeigt sind, einige Würfel

  • Avocados mit
  • Zitronensaft und etwas
  • Kräutersalz zu
  • Toast mit Butter für die gereizten Schleimhäute und Augen eine Wohltat.

Wenn gerade noch einige

  • Sauerkirschen verfügbar sind, wird die Wirkung von Niacin durch das Kobalt noch unterstötzt.

Entschlackungskuren mit Schwefel ?

Randen_Meerrettich_g.jpg

Randen und Meerrettisch im selben Gartenbeet, Kupfer und Schwefel

Anstelle von Entschlackung könnte man treffender das Wort Ablagerungen verwenden.

Was sind Ablagerungen?

Der Organismus lagert Stoffe, die zu viel, zu stark oder schädlich sind, an möglichst unschädlichen Stellen aus, wenn er sie aus irgend einem Grund nicht sofort endgültig ausscheiden kann.

Solche Stoffe lagern sich ab wie der Schlamm am Boden eines Regenfasses; das Wasser darüber bleibt klar, solange man es nicht aufrührt.

Es ist nicht ganz ungefährlich, im Organismus abgelagerte Schwermetallen zu re-aktivieren. Die Gefahr besteht, dass sie den Kreislauf belasten und sich an einem anderen Ort wieder ablagern. Mit Wasser alleine lässt sich im menschlichen Organismus nicht alles ausschwemmen, wir sind ja kein Regenfass.

Abgelagerter Schwefel aus Sehnen, Bandern und Haut kann aktiviert werden durch potentzierten Schwefel, z.B. durch Schüsslermittel mit der Endung Schwefel, der sog. Entschlackungsmischung mit Kalium sulfuricum, Natrium sulfuricum, Kalzium sulfuricum. Zum Ausscheiden wird dann genügend Kupfer benötigt, also eher Randen oder Sauerstoffsalat und kein Bärlauch.

Für Menschen, welche ihre Ablagerungen aus Sehnen und Bändern oder die dunklen Flecken aus der Haut loswerden möchten, eignet sich der homöopatisch zubereitete Schwefel besser als eine Bärlauchkur.

Siehe auch frühere Tipps zu ähnlichen Themen:

BoE-Tipp Allergien vorbeugen mit BoE

BoE-Tipp schnittlauch-baerlauch-rucola -Schwefelwirkung

BoE-Tipp Randen - Kupferwirkung

BoE-Tipp Fisch - Niacin- und Lysinwirkung

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