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Mücken mögen süsses Frühstück

Publiziert: 04.06.2018
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Die einen werden gestochen, während die Anderen im selben Raum verschont bleiben. Früher gehörte ich auch zur Gruppe der gequälten. Mit Bedarfsorientierter Ernährung mögen mich die Mücken normalerweise nicht. Stiche schwellen auch kaum an, d.h. wenn ich gestochen werde, sieht man es nicht. Wenn ich ausnahmsweise ein süsses Frühstück bekomme oder etwas mehr Süssigkkeiten als gewöhnlich esse, scheinen das die Mücken zu bemerken.

Vit. B1 oder Vit.B2 als Mückenschutz ?

Bild von Eveline Rothenbühler

Hülsenfrüchte sind reif geerntete Bohnen, Erbsen, Linsen

Vitamin B1, auch Thiamin genannt, wird als Reise-Mittel gegen Mücken empfohlen. Wissenschaftler können sich zwar den Grund dafür nicht erklären, und es wirkt auch nicht in jedem Fall zuverlässig, die Empfehlung ist umstritten oder veraltet.
Bei hohen Dosierungen des synthetisch hergestellten Wirkstoffes entwickelt sich (wissenschaftlich beobachtet) ein unangenehmer Schweissgeruch
Unangenehm riechender Achselschweiss ist in der BoE als Symptom von Sauerstoffmangel im Gewebe (Kupfer- und Vit.B2-Mangel) und als Übersäuerungs-Zeichen bekannt.

Natürlicherweise ist Vit.B1 in allen Samen enthalten, meist nur in der Randschicht oder im Keimling. Vit.B1 ist im Stoffwechsel an der Verwertung der Kohlenhydrate beteiligt. Vollgetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne enthalten so viel natürliches Vit.B1, wie für ihre Verwertung benötigt wird, Weissmehl und Zucker erhöhen den Bedarf (die Zusammenhänge sind hier vereinfacht ausgedrückt, wer es genauer will schaut auf Wikipedia nach).

Könnte es sein, dass Thiamin in Mückengebieten nur bei Vit.B1-Mangel hilfreich ist?

Bild von Eveline Rothenbühler

Gemüsemais ist unreif geernteter Mais

Einen Vit.B1-Mangel kann man leicht bekommen durch süsses Frühstück (Müesli) und bei sog. "normale Kost" mit raffiniertem Getreide, wenn ab und zu noch ein Eis oder Schokolade gegessen wird.

H. Tönnies beobachtete, "dass Kinder, welche nach den Richtlinien BoE ernährt wurden *, mit genügend  Vit.B2 (in Form von Dörrpflaumen und Salat aus Gemüsemais) durch ganze Mückenschwärme gehen konnten, ohne gestochen zu werden, während die anderen Kinder regelrecht von Mücken aufgefressen wurden". Diese Beobachtung wurde in all den Jahren vielfach bestätigt.

Vit.B2, auch Riboflavin genannt, ist ein Gegenspieler zu Vit.B1. Eine therapeutisch relevante Wirkung kann mit Gemüsemais (Zuckermais, Sweet Corn) oder mit Dörrpflaumen erzielt werden.

Fazit: Vit.B1 und Vit.B2 in ausgewogenem Verhältnis hält die Mücken fern.

Richtlinien der BoE-Ernährung, siehe dazu folgende Links und Tipps

 BoE-Tagesthrythmus, BoE-Kochbuch, Wirkung von Getreide,  Mais oder Hülsenfrüchte als Beilage, Sonnenverträglichkeit

Wann schwillt ein Mückenstich übermässig an?

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Bei jeder Über-Reaktion des Abwehrsystems liegt eine Übersäuerung des Stoffwechsels vor.

Wenn ein Mückenstich anschwillt, ist die Mücke zwar die Ursache vom Stich, aber an der übermässigen Schwellung ist nicht die Mücke schuld, sondern das übersäuerte Gewebe, welches auf das Gift der Mücke übermässig reagiert.

Nicht jeder Mückenstich führt zu Schwellung, Juckreiz und Rötung. Siehe auch Tipp Allergieen vorbeugen mit BoE.

Nach einiger Zeit Ernährung im BoE-Tagesrhythmus mit salzigem Frühstück und ausgewogener Versorgung sowohl mit Getreide wie auch mit Gemüse abends beruhigt sich das Immunsystem.

Es gibt verschiedene, z.B. gegenteilige Ursachen für Übersäuerung

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Grunlagenkurs 1 Zellstoffwechsel

Übersäuerung heisst, die Zellen können stoffwechselbedingte Säuren und das eingewanderte Natrium nicht mehr ausscheiden und daher nicht genügend Kalium und neue Energie (Glucose, Fettsäuren, Aminosäuren) aufnehmen.

Oft ist der Konsum von Süssigkeiten (auch von süssen Früchten) zu hoch. 

Übersäuerung der Zellen und des Gewebes ist nicht gleichzusetzen mit sauren Lebensmitteln oder saurem Urin. Nur noch basische Lebensmittel zu essen, die Magensäure mit Basenmittel zu vermindern und damit eine Eiweissfäulnis zu provozieren, ist kontraproduktiv und führt durch Ammokiakbildung auch durch Übersäuerung des Stoffwechsels.

Ein Mittelweg mit gemischter Kost ist hilfreicher.

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